Rush Limbaugh Quote of the Day

"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
03. Juni 2009

Adios Presidente!

Aus der FAZ:

Es wäre eines der spannendsten rhetorischen Duelle geworden, die man sich in Lateinamerika derzeit vorstellen kann. Wenn der venezolanische Präsident Hugo Chávez und der peruanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa miteinander vor laufenden Fernsehkameras diskutiert hätten, wäre zwar auch nicht viel klarer geworden, was Chávez unter seinem „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ versteht. Aber der selbsternannte Fidel-Castro-Erbe hätte auf die Argumente eines seiner scharfsinnigsten Gegner reagieren und angesichts unzähliger Ungereimtheiten in seiner Politik Farbe bekennen müssen.

Zu dem Schlagabtausch ist es nicht gekommen, weil Chávez gekniffen hat, und das auf eine Weise, die überhaupt nicht zu seinem Imponiergehabe passt. Dabei war er es, der den Autor von „Die Stadt und die Hunde“ und „Das Fest des Ziegenbocks“ herausgefordert hatte. Großspurig hatte Chávez sein Fernsehprogramm „Aló Presidente“ (Hallo, Präsident) als Forum für die Debatte angeboten. Aber verdächtig war schon, dass er seine „Einladung“ ganz spontan während einer dieser Sendungen in provokativem Ton vorbrachte, ohne die Konsequenzen zu bedenken. Vielleicht hat er schon in dem Augenblick, in dem er Vargas Llosa und andere „rechte“ Intellektuelle in den Regierungspalast einlud („am Samstag um 11 Uhr“), bedauert, diesen Schritt getan zu haben.

Bald schon ruderte Chávez zurück. Er wolle allenfalls als „Moderator“ an der Debatte teilnehmen und das Feld sozialistischen Denkern überlassen, die mit Vargas Llosa und weiteren Teilnehmern eines konservativen Forums diskutieren sollten, ließ er verlauten. Vargas Llosa und seine Mitstreiter hatten hingegen geglaubt, mit Chávez selbst parlieren zu können. Doch der behauptete in seiner Erklärungsnot, er sei nur ein einfacher Soldat, also nicht geeignet für eine Debatte mit Intellektuellen, andererseits sei er aber Präsident, spiele folglich in einer anderen „Liga“ als Vargas Llosa, der sich erst einmal bemühen solle, selbst Präsident zu werden, wenn er auf gleicher Augenhöhe mit ihm reden wolle.

Damit war das Duell, das auch von Vargas Llosa zu einem Showgefecht hochgeredet worden war, gestorben. Was danach geschah, passte auch nicht zu dem um hämische Kommentare nie verlegenen Chávez. Er ließ von seinem auf vier Tage geplanten „Aló Presidente“-Marathon zum zehnjährigen Bestehen der Sendung die beiden letzten Tage ausfallen. Für die Absage am Pfingstsamstag, an dem die „Intellektuellen“-Debatte stattfinden sollte, gab es keine Erklärung, den Ausfall der Sonntagssendung verursachten „technische Probleme“.

Der Verdacht liegt nahe, dass Chávez erkannte, strategische Fehler begangen zu haben, die seinen intellektuell überlegenen politischen Gegnern eine mediale Aufmerksamkeit zuwachsen ließen, wie sie es sich selbst vermutlich nicht erträumt hatten. Es begann damit, dass Vargas Llosa und sein Sohn, der Publizist Álvaro Vargas Llosa, von den venezolanischen Einreisebehörden bei der Ankunft in Caracas festgehalten und ermahnt wurden, sich politischer Äußerungen, insbesondere kritischer Bemerkungen über Präsident Chávez zu enthalten, sonst würden sie ausgewiesen. […]

An derlei Ankündigungen fehlte es auch nicht in der Jubiläumsausgabe zum Zehnjährigen von „Aló Presidente“. Dabei wurde deutlich, wen sich Chávez eigentlich als Gegner vorknöpfte: die oppositionellen venezolanischen Medien. In jüngster Zeit hatte er seine Angriffe auf den letzten in der Hand seiner politischen Gegner verbliebenen großen Fernsehsender, „Globovisión“, verstärkt, vor den staatlichen Kameras fuhr er nun schweres Geschütz auf. Er forderte den für die Fernsehaufsichtsbehörde zuständigen Minister Diosdado Cabello, einen seiner engsten Vertrauten, und die höchsten Instanzen der Justiz auf, mit juristischen Mitteln gegen den Sender vorzugehen, der angeblich die Bürger mit seinen Nachrichten „vergifte“ und zu seiner Ermordung anstifte.

„Dann werde ich handeln“

„Es kümmert mich einen Dreck, was die Welt sagt. Diosdado, ich warte“, provozierte Chávez den Minister. Die Generalstaatsanwältin und die Präsidentin des Obersten Gerichts forderte er auf, „ihre Pflicht zu erfüllen, denn dazu sind Sie da, andernfalls treten Sie zurück und machen Platz für Leute mit mehr Mut“. Und dann ließ Chávez keinen Zweifel daran, dass er notfalls selbst gegen den Sender vorgehen werde. „Wenn nicht passiert, was passieren muss, dann werde ich handeln“, ereiferte er sich. Schon kurz nach der Sendung wurde der Präsident von „Globovisión“, Guillermo Zuloaga, als Beklagter vor die Staatsanwaltschaft zitiert. Ihm wird vorgeworfen, 24 Autos, die bei einer Durchsuchung seiner Besitztümer beschlagnahmt worden waren, „illegal gelagert“ zu haben.

Die Angriffe auf „Globovisión“ fielen mit dem zweiten Jahrestag der von Chávez verfügten Kündigung der terrestrischen Frequenz für den populären Fernsehsender RCTV zusammen. Dass er gerade jetzt seine Angriffe auf die oppositionellen Medien wieder verstärkt, hat einen einleuchtenden Grund: Nach dem dramatischen Verfall der Erdölpreise mehren sich die Anzeichen wirtschaftlicher Engpässe in Venezuela. Da kann Chávez kritische Stimmen nicht gebrauchen. Die von ihm beherrschten staatlichen Medien sind darauf getrimmt, nur Positives über seine „bolivarische Revolution“ und seinen „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ zu verkünden.

Den Rest an Propaganda besorgt er selbst mit „Aló Presidente“. Sein Mentor Fidel Castro hat ihm persönlich vorgerechnet, dass er in den zehn Jahren 1536 Stunden diesem Programm gewidmet habe, also 64 volle Tage. Umso unverständlicher ist, dass Chávez den Marathon so sang- und klanglos abbrach. Die Erklärung dafür lieferte Vargas Llosa: Chávez sei nur zu „autistischem Monolog“ fähig, nicht jedoch zum Dialog.

Soviel zum Helden der Linken, zu seiner Einstellung zu Meinungsfreiheit und Demokratie…

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Kommunismus, Südamerika, Libertophobie, Left Trash
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28. Oktober 2008

Neues vom Affen

King Kong bekommt Probleme:

Das Ende des Scheckbuch-Sozialismus ist in Sicht: Der in den letzten Wochen rasant sinkende Ölpreis trifft Hugo Chávez schwer. Ausgerechnet im Wahlkampf spricht Venezuelas Staatspräsident jetzt erstmals öffentlich von einer neuen “Sparsamkeit”.

Im glorreichen Land des Sozialismus des 21. Jahrhunderts ist nämlich über 50% des Haushalts vom Ölexport abhängig. Während das Land noch immer arm und eine vernünftige Wirtschaft abseits von der Ölförderung nach wie vor nicht besteht, fuhren die Staatsbediensteten BMW und Chavez ließ derart viele Waffen importieren, daß Venezuela es erstmals in die Top10 der Waffenimporteure geschafft hat.

Den neuen Sprachgebrauch aus Caracas dürften auch die von Venezuela gesponserten Regierungen in der Region beunruhigt zur Kenntnis nehmen. Stimmen die Zahlen, die das lateinamerikanische Zentrum für wissenschaftliche Studien (Cieca) jetzt veröffentlichte, dann hat die Chávez-Regierung die Staaten Bolivien, Kuba, Nicaragua, Haiti und Honduras allein seit 2004 auf unterschiedliche Art und Weise mit insgesamt 25 Milliarden US-Dollar unterstützt. Mal sind es subventionierte Öllieferungen für Kuba, mal günstige Kredite für Bolivien.

Zudem habe Venezuela nach Cieca-Statistiken seit 2005 rund 3,5 Milliarden US-Dollar für den Kauf russischer Waffen ausgegeben. Nach Angaben des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri ist das Land im vergangenen Jahr erstmals in die Top Ten der weltweiten Waffenimporteure aufgestiegen. Im November will Venezuela in einem gemeinsamen russisch-venezolanischen Manöver den neuen Waffenreichtum zur Schau stellen.

Das macht Chávez angreifbar. Unlängst polterte mit Daniel Santolo ein ehemaliger sozialistischer Verbündeter des Präsidenten publikumswirksam, das Land brauche Gulaschkanonen statt Militärgerät.

Doch Chavez läßt sich nicht unterkriegen. Er zeigt den weltweiten Linken mal wieder was für ein Vorbild er für sie ist, indem er bei einem falschen Wahlergebnis Waffengewalt androht.

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Südamerika, Left Trash
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07. Oktober 2008

Obama wählt sich nicht einmal selbst,

und trat gemeinsam mit bin Laden zur Wahl an.

Bei den Kommunalwahlen in Brasilien sind gleich mehrere Kandidaten unter dem Namen des dort beliebten US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama angetreten. Nirgendwo schaffte jedoch einer von ihnen den Einzug in ein Rathaus. Der Bewerber für die Gemeindevertretung von Belford Roxo in Rio de Janeiro, Claudio Henrique Barack Obama, stimmte demnach nicht einmal selbst für sich - jedenfalls erhielt er keine Stimme. Auch von den übrigen drei “Obama”-Kandidaten erhielt der Beste nur 74 Stimmen. Chancenlos waren auch die sechs “Bin Ladens” und die zwei “Zidanes”.

Seltsam, daß der Hype um the One derartige Blüten trägt, doch genauso bedenklich finde ich, wie jemand unter dem Namen bin Laden antreten kann. Ist das einfach “nur” Antiamerikanismus oder ein Moslem, der sich bekennt?

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Südamerika, Aus dem Irrenhaus, Humor
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04. September 2008

Alte Bekannte

Ich muss ja gestehen, ich habe es glatt verpasst, daß der alte Verbrecher Revolutionär Daniel Ortega vor zwei Jahren die Wahlen in Nicaragua gewonnen hat. Als ich es dann heute las, kam er mir vor wie ein Gespenst aus der Vergangenheit. 

Wer sich nicht erinnert, Daniel Ortega war der Anführer der Sandinistas, die Nicaragua mit sowjetischer Hilfe in eine weitere marxistisch-leninistische Jauchegrube verwandeln wollten. Er unterdrückte die Presse und Oppositionsparteien, konfiszierte Land und anderen Besitz, schränkte die katholische Kirche ein und deportierte die Miskito-Indianer. Außerdem etablierte er Stasi-ähnliche Nachbarschaftskomitees, die Meldung über regimefeindliche Mitmenschen erstatteten, und schuf die größte Armee der Region. Das hat soviel Erfolg gehabt, dass in dieser Zeit zehn Prozent der Nicaraguaner geflohen sind. 7.500 kamen wegen regimefeindlicher Einstellungen ins Gefängnis. Unnötig zu erwähnen, dass Ortega damals wie heute Liebling der Linken war und ist. Man sah es ihm auch nach, dass er vergas, die versprochenen freien und fairen Wahlen abzuhalten. Aber man muss das verstehen, denn wie sein Verteidigungsminister so schön sagte: „Vergesst nicht, dass diese Wahlen da sind, um revolutionäre Macht zu konsolidieren, nicht um sie auf’s Spiel zu setzen.“

Ende der 70er wurde Nicaragua von den Sowjets 350 T-55 Panzer, 12 MI-8 HIP Helikopter, sechs HIND-Helikopter, Artillerie, Patrouillenboote und Flugzeuge. Die Aufrüstung der Sandinistas wurde damals gerne als verständliche Reaktion auf die Unterstützung der USA für die Contras erklärt. Allerdings erreichte diese Hilfe Nicaragua, lange bevor auch nur ein Contra ein Gewehr in die Hand genommen hatte. (Mona Charen: Useful Idiots. How Liberals Got It Wrong in the Cold War and Still Blame America First).  Nun ist dieser Diktator und Menschenschinder Revolutionär also vor zwei Jahren wiedergewählt worden. Mal davon abgesehen, dass er zu dieser Zeit noch im Gefängnis hätte sein sollen, haben die Nicaraguaner wohl selber Schuld.

Auf jeden Fall hat dieser Daniel Ortega nun einen Weg gefunden, sich für die großzügige Hilfe der Sowjets damals zu bedanken! Nach der Hamas und Berg-Karabach hat Nicaragua, als einziger eigentlicher Staat, Süd-Ossetien und Abchasien anerkannt.

Autor: Sir Winston (IM des Staatsschutzes) | Abgelegt unter Russland, Südamerika
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16. Mai 2008

Affentheater

King Kong und die weisse Frau:

Say cheeese, Cheetah.

Autor: Jürgen | Abgelegt unter Südamerika, Left Trash
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