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	<title>Gegenstimme</title>
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	<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 14:34:04 +0000</pubDate>
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		<title>Archaisches Ritual im High-Tech-Format</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 14:34:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Political Correctness]]></category>

		<category><![CDATA[Leseempfehlung]]></category>

		<category><![CDATA[Medienwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[  So bezeichnet Henryk M. Broder die aktuelle Hatz gegen Thilo Sarrazin &#8230;
 ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> So bezeichnet Henryk M. Broder die aktuelle Hatz gegen Thilo Sarrazin &#8230;<br />
 <a href="http://www.gegenstimme.net/2010/09/02/archaisches-ritual-im-high-tech-format/#more-1850" class="more-link">(more&#8230;)</a></p>
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		<title>CDU hinter den Kulissen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 11:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Humor]]></category>

		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[  
 ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <a target="_blank" href="http://www.toonpool.com/cartoons/Angela%20Merkel_33352#"><img src="http://www.gegenstimme.net/wp-content/uploads/2010/09/angela_merkel_333525.jpg" alt="angela_merkel_333525.jpg" /></a></p>
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		<title>Bunt statt ROT !</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 09:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[  
Die Antwort auf das nervige &#8220;Bunt statt braun&#8221;.
 ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <img src="http://www.gegenstimme.net/wp-content/uploads/2010/09/buntstattrot70.JPG" alt="buntstattrot70.JPG" /></p>
<p>Die Antwort auf das nervige &#8220;Bunt statt braun&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Die Damen vom und im Grill</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 06:43:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerd</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blödheit]]></category>

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		<description><![CDATA[  

 Die kotzbl&#246;de Berliner Morgenpost macht eine Werbekampagne mit dem Slogan &#8220;Berlin ist, wenn&#8217;s 300 Damen vom Grill sind&#8221;, mit Kopftuchweibern im T&#252;rkgarten, der beinahe abgebrannt w&#228;re, weil gewisse Bev&#246;lkerungsteile w&#228;hrend der Sommerd&#252;rre und trotz Brandgefahr ihren L&#252;sten freien Lauf lie&#223;en, und wo T&#252;rken-Paschas gerne mitgebrachtes Kleinvieh sch&#228;chten (die Reste gro&#223;z&#252;gig dem Senat &#252;berlassend) [...] ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <center><br />
<img src="http://www.gegenstimme.net/wp-content/uploads/2010/09/300_damen4.JPG" alt="Damen im Grill" width="88%" /><br />
</center> Die kotzbl&#246;de Berliner Morgenpost macht eine Werbekampagne mit dem Slogan &#8220;Berlin ist, wenn&#8217;s 300 Damen vom Grill sind&#8221;, mit Kopftuchweibern im T&#252;rkgarten, der beinahe abgebrannt w&#228;re, weil gewisse Bev&#246;lkerungsteile w&#228;hrend der Sommerd&#252;rre und trotz Brandgefahr ihren L&#252;sten freien Lauf lie&#223;en, und wo T&#252;rken-Paschas gerne mitgebrachtes Kleinvieh sch&#228;chten (die Reste gro&#223;z&#252;gig dem Senat &#252;berlassend) und wo die Mitarbeiter vom Ordnungsamt froh sind, weil sie jetzt, wo es wieder regnet, nicht mehr so tun m&#252;ssen, als w&#252;rden sie die trotz des sommerlichen Grillverbots t&#252;chtig bruzelnden &#8220;Gro&#223;familien&#8221; nicht sehen.</p>
<p><center><br />
<img src="http://www.gegenstimme.net/wp-content/uploads/2010/09/mo_besucht_hoelle.jpg" alt="Muhammad besucht die Hoelle und sieht viele Frauen in der Hoelle" width="88%" /><br />
</center> Dabei ist die genuine Verbindung von &#8220;Feuer&#8221; und &#8220;Frauen&#8221; im Islam eine v&#246;llig andere.  Muhammad, der &#8220;Prophet&#8221;, besuchte einst die H&#246;lle und sah, dass die meisten Insassen Frauen sind.  Beweislein gef&#228;llig?  Hier, sie kommen von den angesehensten Hadithe-Sammlern, von Bukhari und Muslim:</p>
<blockquote><p>Bericht von &#8216;Imran bin Husain:Der Prophet sagte, „ich betrachtete Paradies und fand arme Leute, die Majorit&#228;t seiner Einwohner zu bilden; und ich betrachtete die H&#246;lle und sah, da&#223; die Majorit&#228;t ihrer Einwohner Frauen waren. (Sahih Bukhari, Volume 4, Book 54, Number 464)</p></blockquote>
<blockquote><p>Bei den Bewohnern des Paradieses bilden die Frauen die Minderheit. (Sahih Muslim 36,6600)</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Blasse Schleier &#252;ber dem bunten Marxloh</title>
		<link>http://www.gegenstimme.net/2010/09/01/blasse-schleier-ueber-dem-bunten-marxloh/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 13:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Islam in Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Endsieg (Dār al-Islām)]]></category>

		<category><![CDATA[Innere Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Duisburg-Marxloh 
Der Wagen raste mit rund 80 Stundenkilometern durch die Tempo-30-Zone. Ein Polizeiwagen verfolgte und stoppte die Raser. Doch die t&#252;rkischst&#228;mmigen Insassen waren kaum ausgestiegen, da versammelten sich weitere 40 junge M&#228;nner um den Polizeiwagen. Sie schimpften, rempelten, drohten – bis sich die Staatsgewalt zur&#252;ckzog und die Raser triumphierten.
Man stelle sich diese Szenerie einmal mit [...] ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br />
<blockquote><p><strong>Duisburg-Marxloh </strong></p>
<p>Der Wagen raste mit rund 80 Stundenkilometern durch die Tempo-30-Zone. Ein Polizeiwagen verfolgte und stoppte die Raser. Doch die t&#252;rkischst&#228;mmigen Insassen waren kaum ausgestiegen, da versammelten sich weitere 40 junge M&#228;nner um den Polizeiwagen. Sie schimpften, rempelten, drohten – bis sich die Staatsgewalt zur&#252;ckzog und die Raser triumphierten.</p></blockquote>
<p>Man stelle sich diese Szenerie einmal mit deutschen Nazis statt T&#252;rken vor: Wie h&#228;tte dieser Staat reagiert? W&#228;ren Sch&#252;sse gefallen? H&#228;tte man die T&#228;ter in Hochsicherheitsgef&#228;ngnisse verfrachtet? H&#228;tte man alle rechten Organisationen verboten? W&#228;re die Antifa-SA anger&#252;ckt um alles kurz und klein zu schlagen? H&#228;tten sich Lichterketten gebildet, von der K&#252;ste bis zu den Alpen? W&#228;re der &#8220;totale Krieg gegen Rechts&#8221; ausgerufen worden?<br />
 <a href="http://www.gegenstimme.net/2010/09/01/blasse-schleier-ueber-dem-bunten-marxloh/#more-1841" class="more-link">(more&#8230;)</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Verbieten!</title>
		<link>http://www.gegenstimme.net/2010/09/01/verbieten/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 12:43:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerd</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Realsatire]]></category>

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		<description><![CDATA[  Pipi Langstrumpf muss verboten werden.  Ihr Vater sei &#8220;Negerh&#228;uptling&#8221; im Taka-Tuka-Land, steht da drin.  Schwarzafrikaner f&#252;hlen sich diskriminiert.
Kater Mikesch muss verboten werden. Im Buch (und in den Sendungen)  ist von &#8220;Zigeunern&#8221; die Rede.  Ein Roma f&#252;hlt sich diskriminiert und klagt.
Eigentlich m&#252;ssten ALLE B&#252;cher verboten werden, denn f&#252;r jedes Buch findet sich mit Sicherheit jemand, [...] ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Pipi Langstrumpf muss verboten werden.  Ihr Vater sei &#8220;Negerh&#228;uptling&#8221; im Taka-Tuka-Land, steht da drin.  Schwarzafrikaner f&#252;hlen sich diskriminiert.</p>
<p>Kater Mikesch muss verboten werden. Im Buch (und in den Sendungen)  ist von &#8220;Zigeunern&#8221; die Rede.  Ein Roma f&#252;hlt sich diskriminiert und klagt.</p>
<p>Eigentlich m&#252;ssten ALLE B&#252;cher verboten werden, denn f&#252;r jedes Buch findet sich mit Sicherheit jemand, der beleidigt ist.</p>
<p>In den Detektiv Blomquist-B&#228;nden von Astrid Lidgren kommt ein Finne schlecht weg: Verbieten!</p>
<p>Im Gl&#246;ckner von Notre Dame und in Madame Bovary macht man sich &#252;ber Behinderte lustig: Verbieten!</p>
<p>Bei Karl May werden Komantschen, Armenier und Griechen negativ dargestellt: Verbieten!</p>
<p>Tacitus&#8217; Germania beleidigt die Germanen.  Die leben zwar nicht mehr, k&#246;nnten sich aber trotzdem beleidigt f&#252;hlen. Also: Verbieten!</p>
<p>Deswegen: ALLES, ALLES muss verboten werden!</p>
<p>Nur der Heilige Koran nicht, nat&#252;rlich nicht.  Denn erstens kommt er direkt von Allah und zweitens k&#246;nnten dann die Muslime sauer sein, und mit diesen sympathischen Menschen wollen wir es uns doch nicht verderben, oder?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mops on the Road (1)</title>
		<link>http://www.gegenstimme.net/2010/09/01/mops-on-the-road-1/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 12:40:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meyn</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Meyn's World]]></category>

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		<description><![CDATA[  Im hohen Alter wird man vergesslich; das ist bekannt. Darum ist mir auch gerade eben erst aufgefallen, dass ich es vers&#228;umt habe, meinen letzten Tatsachenbericht online zu setzen. Nun gut, falls Ihr ihn noch nicht bei kolumnen.de gelesen habt, hier ist er. &#220;ber Beileidskarten w&#252;rde ich mich freuen.
Karriereknick
Mir klingen noch immer die Worte meines [...] ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <em>Im hohen Alter wird man vergesslich; das ist bekannt. Darum ist mir auch gerade eben erst aufgefallen, dass ich es vers&#228;umt habe, meinen letzten Tatsachenbericht online zu setzen. Nun gut, falls Ihr ihn noch nicht bei kolumnen.de gelesen habt, hier ist er. &#220;ber Beileidskarten w&#252;rde ich mich freuen.</em></p>
<p><strong>Karriereknick</strong></p>
<p>Mir klingen noch immer die Worte meines Chefs in den Ohren: &#8220;We can&#8217;t afford you anymore.&#8221; Dabei hatte er mich &#252;ber seinen Schreibtisch hinweg sehr seltsam angesehen, und ich Idiot bildete mir in dem Moment noch ein, gleich k&#228;me ein breites Grinsen und der Ausruf: &#8220;&#220;berraschung! Wir geben dir trotzdem eine Lohnerh&#246;hung!&#8221; Zehn Minuten darauf befand ich mich auf dem Nachhauseweg. Arbeitslos.</p>
<p>Zwischen lang andauernden Panikattacken - heimlich in der Besenkammer - redete ich wiederholt beruhigend auf mich ein. Das ist nicht das Ende der Welt, Micha, Amerika ist selbst heute noch das Land der unbegrenzten M&#246;glichkeiten. Daran kann auch ein Obama nichts &#228;ndern. Zumindest nicht so schnell. Selbst mein Rippchen machte einen weitaus weniger besorgten Eindruck, als man es von einer typisch deutschen Ehefrau erwartet h&#228;tte. In ihrer unverg&#228;nglichen Liebe und Verbundenheit fand sie immer wieder aufbauende Worte f&#252;r mich.</p>
<p>&#8220;Du bist so flei&#223;ig, Schatz, sicher findest du bald einen neuen Job. Musst du auch! Wie sollen wir sonst die Miete zahlen?&#8221; Und flugs wieder zur&#252;ck in die Besenkammer!</p>
<p>Es folgten Wochen der Lethargie. Offiziell machte ich Urlaub, den ich mir redlich verdient hatte. F&#252;nf Jahre hatte ich ohne Urlaub malocht. Entspannung sollte mir darum geg&#246;nnt sein. Die meiste Zeit verbrachte ich auf der Couch und starrte auf den Fernseher. Oder ich sa&#223; an meinem PC und starrte auf den Monitor. Es passierte nichts, doch solange ich starren konnte, war das Leben fast ertr&#228;glich. Wulfg&#228;ng merkte schnell, dass etwas mit mir nicht stimmte. Sie hatte auch sogleich einen guten Vorschlag parat:</p>
<p>&#8220;You know, you should talk to Humphrey.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wer ist Humphrey?&#8221;, fragte ich, wollte es aber eigentlich gar nicht wissen.</p>
<p>&#8220;My psychoanalyst. He lives next door.&#8221;</p>
<p>Jeder andere Mensch h&#228;tte nun gefragt, wieso seine sprechende Katze einen Psychater ben&#246;tigte. Ich hingegen stie&#223; sofort zur wichtigeren Frage vor:</p>
<p>&#8220;Aha, und was kostet dich bzw. mich der Spa&#223;?&#8221;</p>
<p>&#8220;Nothing. Humphrey is a parrot. He doesn&#8217;t need much. Sometimes we talk from window to window. Very nice guy.&#8221;</p>
<p>Wulfg&#228;ng hatte also regelm&#228;&#223;ige Sitzungen mit einem Papagei. Gott, mir ging es so beschissen!</p>
<p>Meinem Rippchen wurde es irgendwann zu bunt:</p>
<p>&#8220;Es ist April. Geh duschen, du Penner! Deinem Bart w&#228;chst ja schon ein Bart.&#8221;</p>
<p>&#8220;Lass mich bitte noch ein paar Monate hier sitzen, Schnuckie&#8221;, bat ich sie.</p>
<p>&#8220;Du hast genug gesessen. Schau mal in den Spiegel. Du siehst aus wie ein Mops!&#8221;</p>
<p>Okay, ich hatte etwas zugenommen, was sich bereits bei leichten T&#228;tigkeiten bemerkbar machte. W&#228;hrend einer minimalen H&#252;ftbewegung hatte ich meinen G&#252;rtel gesprengt, Urinieren verursachte Atemnot und meinen Ehering musste ich in Sicherheit bringen, weil er be&#228;ngstigende Risse aufwies. Aber musste man mich deshalb gleich Mops nennen? Wulfg&#228;ng ging sogar noch einen Schritt weiter. Den Ausdruck &#8216;fat man&#8217; benutzte sie &#252;berhaupt nicht mehr. Stattdessen redete sie in Bezug auf mich nur noch von &#8216;it&#8217;. Innerlich war ich gekr&#228;nkt, &#228;u&#223;erlich starrte ich nur.</p>
<p>&#8220;Keine Sorge. Ich bin in Topform.&#8221;</p>
<p>&#8220;Such dir endlich einen Job!&#8221;</p>
<p>&#8220;Das ist nicht so einfach, Schnuckie.&#8221;</p>
<p>&#8220;Sch&#246;n, dann ist es eben nicht so einfach. Such dir trotzdem einen Job! Uns geht das Geld aus.&#8221;</p>
<p>“Oh, this is just great!”, motzte Wulfg&#228;ng. “How are we gonna survive? Nobody is gonna hire it. It’s too fat!”</p>
<p>Schlapp schlurfte ich ins Schlafzimmer, wo ich mich auf den Bettrand setzte. Mein Rippchen folgte mir.</p>
<p>&#8220;Irgendwas muss hier passieren, Schatz. Du wirst immer unselbst&#228;ndiger.&#8221;</p>
<p>&#8220;Bl&#246;dsinn!&#8221;, murmelte ich und hob die Arme, damit sie mir das Schlafanzugoberteil &#252;berziehen konnte. &#8220;Mir fehlt momentan nur die Energie. Aber ich verspreche dir, dass ich mich morgen nach Arbeit umsehen werde.&#8221;</p>
<p>Mein Versprechen schien ihre Stimmung zu mildern. Sanft dr&#252;ckte sie mich ins Bett und zog mir die Decke bis ans Kinn. Ein fl&#252;chtiger Kuss auf die Stirn, dann knipste sie das Licht aus und verschwand ins Wohnzimmer. Nun h&#228;tte ich richtig sch&#246;n in die Dunkelheit starren k&#246;nne, w&#228;re da nicht Wulfg&#228;ng gewesen.</p>
<p>&#8220;Honestly, talk to Humphrey!&#8221; Dabei schnurrte sie und leckte an meinem Ohr herum.</p>
<p>&#8220;Ich glaube nicht, dass mir ein Papagei helfen kann.&#8221;</p>
<p>&#8220;Of course he can! He will help you reflect on yourself. I talk to him every time I have a problem. Just last night I told him that I was very worried about global warming.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ach ja? Und was hat er dir geantwortet, der schlaue Vogel?&#8221;</p>
<p>&#8220;What do you think, you idiot? He&#8217;s a parrot. He repeated it!&#8221;</p>
<p>In jener Nacht schlief ich sehr unruhig. Ich traeumte von einer wilden Autoverfolgungsjagd. Wulfg&#228;ng und ich bretterten in einem Kleinwagen den Las Vegas Boulevard entlang. Humphrey steuerte einen riesigen Truck und war uns dicht auf den Fersen. Unentwegt schrie er: &#8220;Schnuckie! Schnuckie! Schnuckie!&#8221; W&#228;hrend Wulfg&#228;ng restlos ver&#228;ngstigt nach dem Sicherheitsgurt tastete, beobachtete ich fasziniert im R&#252;ckspiegel, wie Humphrey sich durch den dichten Verkehr k&#228;mpfte. Sein Truck schob m&#252;helos alles an die Seite, was sich ihm in den Weg stellte.</p>
<p>&#8220;Erika!&#8221;, rief ich am n&#228;chsten Morgen zur Verwunderung meines Rippchens und sprang aus dem Bett. Nat&#252;rlich hatte ich <em>Eureka!</em> rufen wollen, doch war mir das Wort nicht schnell genug eingefallen. Geschwind begab ich mich an meinen PC. Zwei Stunden lang googelte ich mich durchs Internet, bis ich alle wichtigen Informationen zusammen hatte. Dann unterrichtete ich mein Rippchen von meinem Vorhaben:</p>
<p>&#8220;Schnuckie, ich will Trucker werden!&#8221;</p>
<p>-Fortsetzung folgt-</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Fast 80 Prozent Nazis!</title>
		<link>http://www.gegenstimme.net/2010/08/31/fast-80-prozent-nazis/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 07:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerd</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sarrazin]]></category>

		<category><![CDATA[Germanyland]]></category>

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		<description><![CDATA[  
Aktuelles Umfrageergebnis der Berliner Morgenpost, Stand 31.08.2010, 9:29 Uhr.
 ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <img src="http://www.gegenstimme.net/wp-content/uploads/2010/08/sarrazin_toll.jpg" alt="sarrazin_toll.jpg" width="95%" /><br />
Aktuelles Umfrageergebnis der Berliner Morgenpost, Stand 31.08.2010, 9:29 Uhr.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zitat der Woche</title>
		<link>http://www.gegenstimme.net/2010/08/30/zitat-der-woche-4/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 12:08:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Huwi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[ Mit den Taliban reden. Mit der Hamas reden. Mit Sarrazin nicht reden.
Gideon Boess
 ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 40px; border-width: initial; border-color: initial; border-style: none; padding: 0px" class="webkit-indent-blockquote"><span style="font-family: 'lucida grande', tahoma, verdana, arial, sans-serif; line-height: normal; font-size: 13px; color: #333333" class="Apple-style-span">Mit den Taliban reden. Mit der Hamas reden. Mit Sarrazin nicht reden.</span></p></blockquote>
<p>Gideon Boess</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stelenfelds Wandlungen</title>
		<link>http://www.gegenstimme.net/2010/08/30/stelenfelds-wandlungen/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 11:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerd</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[  2010: Denkmal f&#252;r die ermordeten Juden Europas
2015: Denkmal f&#252;r die ermordeten Juden, Sinti, Roma und Muslime
2020: Denkmal f&#252;r die ermordeten Muslime, Sinti, Roma und Juden
2025: Denkmal f&#252;r die ermordeten Muslime
2030: Denkmal f&#252;r die ermordeten Muslime mit besonderem Gedenken an die Pal&#228;stinenser
2035: Denkmal f&#252;r die ermordeten Pal&#228;stinenser
2040: Denkmal f&#252;r den Genozid an den Pal&#228;stinensern durch [...] ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 2010: Denkmal f&#252;r die ermordeten Juden Europas<br />
2015: Denkmal f&#252;r die ermordeten Juden, Sinti, Roma und Muslime<br />
2020: Denkmal f&#252;r die ermordeten Muslime, Sinti, Roma und Juden<br />
2025: Denkmal f&#252;r die ermordeten Muslime<br />
2030: Denkmal f&#252;r die ermordeten Muslime mit besonderem Gedenken an die Pal&#228;stinenser<br />
2035: Denkmal f&#252;r die ermordeten Pal&#228;stinenser<br />
2040: Denkmal f&#252;r den Genozid an den Pal&#228;stinensern durch die Juden</p>
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